Hannes Kuhnwald testet das KUMM KTR20,5 Ausbringfass: Sein Fazit nach 7.000 m³ Praxiseinsatz
7.000 m³ Praxiseinsatz unter realen Bedingungen
Wer sich regelmäßig mit Landtechnik beschäftigt, kennt Hannes Kuhnwald wahrscheinlich besser unter seinem Social-Media-Namen Landwirt_in_MV. Auf YouTube und Instagram begleitet der Landwirt aus Mecklenburg-Vorpommern Maschinen nicht nur bei einer kurzen Vorführung, sondern häufig über mehrere Wochen im realen Betrieb. Sein Anspruch: Zuschauern einen möglichst ehrlichen Eindruck von der Technik zu vermitteln.
Genau deshalb stellte KUMM Technik ihm ein KTR20,5 Ausbringfass in der Langversion mit 27 Meter Vogelsang-Schleppschuhgestänge für einen mehrwöchigen Praxistest zur Verfügung. Nach rund 7.000 m³ ausgebrachter Gülle zieht Hannes ein ausführliches Fazit – nicht nach wenigen Stunden, sondern auf Basis realer Einsätze im Arbeitsalltag.
Auf seinem rund 500 Hektar großen Ackerbaubetrieb in der Mecklenburgischen Seenplatte bewirtschaftet Hannes sehr unterschiedliche Böden – von leichten Sandstandorten bis hin zu Moorbereichen mit deutlich höheren Bodenpunkten. Gerade unter diesen wechselnden Bedingungen sind Schlagkraft, Wendigkeit und eine zuverlässige Ausbringtechnik entscheidend.
Einfache Bedienung und wirtschaftlicher Betrieb
Besonders positiv fiel Hannes die bewusst einfache Konstruktion des KTR20,5 auf. Statt unnötig komplexer Systeme setzt das Ausbringfass auf einen übersichtlichen Aufbau und eine intuitive Bedienung. Das erleichtert den Arbeitsalltag und ermöglicht einen schnellen Einstieg in die Maschine.
Auch beim Kraftstoffverbrauch hinterließ das Gespann einen guten Eindruck. Trotz Pumpbetrieb, Wartezeiten und Gülleausbringung lag der Dieselverbrauch während des Tests bei rund 15 bis 16 Litern pro Stunde. An einzelnen Arbeitstagen konnten dabei bis zu 1.200 m³ Gülle bewegt werden.
Wartungsfreundliche Gülletechnik für den täglichen Einsatz
Auch beim Thema Wartung sieht Hannes klare Vorteile. Der übersichtliche Aufbau ermöglicht es, viele Arbeiten selbst durchzuführen und Verschleißteile bei Bedarf unkompliziert auszutauschen. Gerade bei einer Maschine, die über viele Jahre zuverlässig im Einsatz sein soll, ist dieser Aspekt für ihn ein wichtiges Entscheidungskriterium.
Für den Landwirt zeigt das KTR20,5, dass leistungsfähige Gülletechnik nicht zwangsläufig kompliziert aufgebaut sein muss. Eine einfache Konstruktion kann im täglichen Einsatz ebenso ein entscheidender Vorteil sein.
Schneller Service während der Güllesaison
Neben der Maschine selbst hebt Landwirt_in_MV besonders den Service von KUMM Technik hervor. Während des Testzeitraums kam es an einem späten Nachmittag zu einem Schaden am Vogelsang-Schleppschuhgestänge.
Bereits am nächsten Morgen war ein Servicetechniker von KUMM Technik vor Ort – noch bevor der Nachtexpress das benötigte Ersatzteil angeliefert hatte. Nach dessen Eintreffen war der Schaden innerhalb kurzer Zeit behoben und die Arbeit konnte unmittelbar fortgesetzt werden.
Für Hannes zeigt dieses Beispiel, wie wichtig eine schnelle Ersatzteilversorgung und kompetente Servicetechniker gerade während der Güllesaison sind.
Das Fazit von Hannes Kuhnwald zum KTR20,5
Trotz intensiver Nutzung über mehrere Wochen fällt das Gesamturteil eindeutig aus. Verbesserungsmöglichkeiten sieht Hannes lediglich in kleinen Details der Bedienoberfläche. Den mechanischen Aufbau des KUMM KTR20,5 Ausbringfasses beschreibt er dagegen als durchdacht und praxistauglich.
Besonders deutlich wird seine Einschätzung in einem Satz aus dem Testimonial:
„Wenn du nicht viel zum Verbessern findest, ist das schon ein verdammt gutes Fass.“
Das Fazit nach rund 7.000 m³ Praxiseinsatz zeigt: Das KTR20,5 Ausbringfass überzeugt nicht nur mit hoher Leistung, sondern auch durch einfache Bedienung, wirtschaftlichen Betrieb, wartungsfreundliche Konstruktion und einen zuverlässigen Service – Eigenschaften, auf die es im täglichen Einsatz moderner Gülletechnik ankommt.